Repression auf ganzer Linie
Melonis Italien – eine Zwischenbilanz der Staatsfaschisierung
Von Jens Renner

Der Personenkult funktioniert auch in Abwesenheit der umschwärmten Regierungschefin. Dafür sorgt schon Giorgia Melonis Schwester Arianna, in der neofaschistischen Partei der Brüder Italiens (Fratelli d’Italia/FdI) verantwortlich für das politische Sekretariat und die Werbung neuer Mitglieder. Sie sei stolz, Giorgias Schwester zu sein, »einer großen Frau«, die sich »in extrem harten Jahren« gegen alle Widerstände durchgesetzt habe, jubelte sie Anfang Februar vor der Nationalen Leitung der Partei, einer Versammlung der FdI-Minister*innen und -Parlamentarier*innen. Nicht fehlen durfte ein Verweis auf das Lieblingsbuch der beiden Schwestern, Tolkiens »Der Herr der Ringe«. Giorgia sei »unser Frodo« – der heldenhafte Hobbit, dem nun »jeder« in der Partei größtmögliche Unterstützung leisten müsse, mahnte Arianna.

Noch kein Abo?
Ein ak-Abo versorgt dich mit fundierten Analysen, jeder Menge Kritik und dem Wichtigsten aus linker Debatte und Praxis weltweit!
-
Jahres-Abo
-
monatlich auf 32 Seiten + Sonderhefte und Onlinezugang
-
als Print oder Digital-Abo erhältlich
-
-
Förder-Abo
-
monatlich auf 32 Seiten + Sonderhefte und Onlinezugang
-
als Print oder Digital-Abo erhältlich
-
-
Sozial-Abo
-
monatlich auf 32 Seiten + Sonderhefte und Onlinezugang
-
als Print oder Digital-Abo erhältlich
-
Du hast bereits ein Abo und willst dich einloggen?
Zum Login